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Pharaoameisen und Pharaoameisenbekämpfung
Pharaoameisen gelten als die potentiell gefährlichste gesundheitsschädlichste Insektenart in Mitteleuropa. Dies hat verschiedene Gründe, vor allem aber sind sie Überträger von Krankheitskeimen. Nachgewiesen wurde die Übertragung von Salmonellen, Streptococce, Staphylococcen und viele andere Erreger, die unter anderem Lebensmittelvergiftungen, Typhus, Paratyphus Entzündungen der Atemwege, Meningitis, Wundinfektionen, Harnwegsinfektionen und Lungenentzündungen hervorrufen können.
Als Ursprungsland der nur etwa 1,5 - 2,6 mm großen Pharaoameisen wird Indien angenommen.
Sie benötigen Feuchtigkeit, Wärme und bevorzugen häufig eiweißhaltige Nahrung. Für Entwicklung und Wachstum der Brut sind eine Nesttemperatur von 27°C und eine relative Luftfeuchte von 80% erforderlich. Diese Bedingungen finden sie in unseren Gebäuden u.a. in der Nähe von Heizungsrohren. Ihre Nester liegen in Mauerspalten und kleinen Hohlräumen in Beton und Mörtelfugen. Bevorzugt findet man sie entlang von Warmwasserleitungen tief im Mauerwerk, aber auch an ungewöhnlichen Plätzen wie Überlaufrinnen von Badewannen oder Abwassersystemen von Wasch- und Spülmaschinen. Es werden sämtliche Lebensmittel und auch kosmetische Produkte befallen.
Ein Befall von Pharaoameisen kann sich sehr leicht ausbreiten. Dies hängt mit der geringen Größe der Tiere zusammen. Sie werden einfach übersehen und auch unterschätzt. Sie können einfach mit Waren ( z.B. Tierfutter, Lebensmitteln oder Wäsche aus der Wäscherei ) verschleppt werden.
Bekämpfung: Pharaoameisen bilden sehr volkreiche Kolonien mit mehreren tausend Arbeiterinnen und bis zu 2000 begatteten Königinnen. Die Bekämpfung der Ameisen erfordert in jedem Falle Ausdauer und ein umsichtiges Verhalten. Hierzu gehört dass sich die primäre Bekämpfung nicht gegen die Arbeiterinnen richtet. Das Ziel ist es die Königinnen und deren Nester abzutöten. Die Kolonien sterben nicht ab wenn einige ( auch hunderte ) Arbeiterinnen abgetötet werden. Im Nest befinden sich immer Tiere im Puppenstadium die die Versorgung der Königin übernehmen wenn die Arbeiterinnen abgetötet werden.
Um die Königinnen abzutöten, muss man die Arbeiterinnen schonen und ihnen einen hochattraktiven Fraßköder mit verzögernder abtötender Wirkung anbieten.
Gebrauchsfertige Köderdosen mit schnell wirkendem, mikroverkapseltem Wirkstoff in granulatform zur Pharaoameisenbekämpfung. Einfache Anwendung u. a. durch durchsichtige Köderdosen mit angebrachtem Klebestreifen. Abhängig von der Befallsstärke werden ca. 2 - 3 Köderdosen je 15 qm Fläche benötigt. Verpackungseinheit : 1 x 2 Gramm Schnell und effektiv gegen Pharaoameisen. Exzellente Attraktivität durch protein- und kohlehydrathaltigen Fraßköder leicht anzubringen durch integrierte Klebefläche. Die Köderaufnahme kann durch die durchsichtigen Plastikbehälter leicht zu überwacht werden. Pharaonis mit doppelt verkapselten Metrifonat. Die äußere Kapsel wird bei der Aufnahme durch die Ameisen aufgelöst. Dadurch werden wirkstoffhaltige Nanokapseln erst im Tier freigesetzt. Daraus folgt die 100% Platzierung des Wirkstoffes im Tier sowie die Verbreitung im Schneeballeffekt. Die empfohlene Dosis für Räume bis ca. 15 qm: 2-3 Päckchen a 2 g. Nach dem Ausbringen des Köders kann über einen kurzen Zeitraum eine vermehrte Präsenz von Pharaoameisen auftreten. Dies ist auf die hohe Attraktivität des Köders zurückzuführen. Bei großer Befallsstärke oder leer gefressenen Köderstationen sind diese durch weitere Stationen zu ergänzen. Um das beste Ergebnis zu erzielen, sollten an allen Plätzen die Köderstationen mindestens 3 Monate lang belassen und regelmäßig kontrolliert werden. Nur so kann auf Dauer ausgeschlossen werden, dass eine einzelne überlebende Königin eine neue, starke Population aufbaut.
Köder zur Pharaoameisenbekämpfung finden Sie bei uns im Shop. Bitte während der Auslegung der Köder NIE mit Insektiziden spritzen, da so die Arbeiterinnen getötet werden und keine Köder mehr ins Nest transportieren können.
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