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Allgemeine Informationen über Motten
Motten sind Insekten, die sich durch Holometabolie d.h. durch vollständige Umwandlung vom Ei zur Larve und weiter zur Puppe und schließlich zum Vollinsekt auszeichnen. Die Larvenstadien werden als Raupen bezeichnet und können behaart oder nackt sein. Die Verpuppung findet meist im Nährsubstrat statt. Die Paarung findet in der Regel außerhalb des Nährsubstrates statt erfolgt aber unter Umstände auch im Nährsubstrat, was bei der Bekämpfung besonders zu berücksichtigen ist. An Lebensmitteln entstehen in der Hauptsache Schäden durch Fraß- und Spinntätigkeit sowie Kotablagerungen.
Bekämpfung von Motten ( Mottenbekämpfung )
Befallsermittlungen und Bekämpfungen bei Motten können mit sogenannten Pheromonfallen durchgeführt werden. Diese Pheromone ( Sexuallockstoffe ) locken die männlichen Motten auf eine Falle oder auf eine Leimfläche. ( Wo keine Männchen sind, können keine Nachkommen entstehen ) Dieses Verfahren und ist ungiftig und kann in allen Bereichen angewand werden. Ebenso ist es möglich die Motten mit UV-Insektenvernichtern, zu fangen. Hierbei ist es empfehlenswert, zusätzlich Pheromone am Gerät anzubringen ( Verbessert die Fangergebnisse erheblich ). Bei massiven Befall kann / sollte eine Vernebelung, z.B. mit einem Naturpyrethrum, durchgeführt werden. Hierbei werden allerdings nur die fliegenden Motten abgetötet und nicht die Larven- oder Puppenstadien. Eine regelmäßige Inspektion der eingelagerten Produkte ist erforderlich. In Lebensmittelverarbeiteten Betrieben ist eine genaue und umfassende Kontrolle von eingelagerten Produkten dringend erforderlich. Die Dokumentation ist unabdingbar und zeigt die Populationsentwicklung zu verschiedenen Zeitpunkten in den jeweilige Bereichen.
Die alternative Bekämpfung
Biologische Kontrolle kennen Sie alle. Zum Beispiel, wenn Katzen zur Mäusejagd in den Keller geschickt werden. Katzen werden dann als Nützlinge bezeichnet. Der Nützling, der in diesem Fall die Motten sucht, ist eine Erzwespe, mit dem wissenschaftlichen Namen Trichogramma evanescens. Sie schicken also winzige Schlupfwespen auf die Suche nach Motteneiern. Diese Schlupfwespen sind 0,4 mm lang, also so klein wie dieser Punkt: .
Der Nützling Diese winzigen Schlupfwespen legen ihre Eier in die Eier der Schädlinge. So werden die Motteneier abgetötet und heraus kommen nach etwa 8 bis 10 Tagen kleine, neue Nützlinge. Diese verschwinden, wenn sie keine Motteneier mehr finden. Die Lebenszeit dieser Insekten beträgt bei Zimmertemperatur 7-10 Tage. Die Schlupfwespen fliegen nicht, um ihre Wirte aufzusuchen, sondern laufen umher. Für Menschen und Haustiere sind die Winzlinge vollkommen harmlos. Sie werden auch keine Ansammlungen von Erzwespen finden, die Sie stören können, denn 1000 Tierchen (luftgetrocknet) wiegen nur etwa 0,002 g.
Wie funktioniert das? Auf den MOTTCONTROL-Kärtchen befinden sich diese speziell für den Haushalt gezüchteten Nützlinge. Die Kärtchen werden in der Küche / Speisekammer bzw. im Kleiderschrank verteilt und es sollte darauf geachtet werden, dass sich diese in der unmittelbaren Nähe der gefährdeten Lebensmittel bzw. Textilien befinden: denn nur dort legen die Motten ihre Eier ab. In der Regel ist ein Kärtchen ausreichend für ein Regal von einem Meter Breite oder ein abgeschlossenes Schrankfach. Die Nützlinge schlüpfen über einen Zeitraum von ca. 2 Wochen aus den seitlichen Schlitzen der Kärtchen und machen sich sofort auf die Suche nach Motteneiern. Daher bitte die Kärtchen nicht öffnen oder drücken etc. Nach ca. 2 Wochen bekommen Sie weitere, neue Kärtchen zugesandt - diese sind ebenso zu verteilen. Es ist ein Anwendungszeitraum von mehreren Wochen notwendig (siehe unten), da in dieser Zeit die Schädlingsentwicklung vom Ei bis zum Falter stattfinden kann. Da die Nützlinge nur Eier abtöten, müssen solange Kärtchen ausgebracht werden, bis sich alle bereits vorhandenen Raupen und Puppen der Schädlingsmotten zu Faltern entwickelt haben. Die Eier dieser Falter werden dann parasitiert, wodurch die nächste Schädlingsgeneration ausbleibt.
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